Die Häutung

Theater und Kurzfilm

Plakat zu "Die Häutung"

Die Häutung. Zwei Generationen-zwei Welten-kein Ausweg.

Theater und Kurzfilm

Theater-Exil spielt: Die Häutung. 

TwoBetween zeigen: Identität, ein Kurzfilm von und mit Lisa Hofmann und Luzi Madrid Villanueva.

Am Donnerstag, den 16. und Freitag, den 17. Dezember um 19.30 Uhr im Kleinkunstsaal der Kulturwerkstatt. 

 

Es spielen: 

SIE: Ann-Britta Dohle

ER: Marius Meschede

Akkordeon: René Madrid

Idee, Buch, Regie: Dohle/Meschede

 

„Die Häutung“ ist ein Spiel der Irritationen um die Wahrheit. Eine erschreckend gut konservierte Haltung faschistischer Überzeugungen trifft auf die Doppelmoral heutiger „Friedenmissionen“ in Sachen Rüstungsexport. SIE ist vor Jahren in eine alte ausgebombte Marmeladenfabrik untergetaucht. Ihre Nazivergangenheit lässt sie zu einer Gefangenen ihrer selbst werden. Bis ER plötzlich an diesem gottverlassenen Ort auftaucht. Arrogant, skrupellos, reich. Sein Anliegen: er will die Fabrik kaufen, um dort Flüchtlinge unterzubringen.

Zwei Generationen, zwei Weltansichten, alt und jung, starrköpfig und cholerisch. Beide sind plötzlich eingesperrt in einem Raum, beide sind Meister der Täuschung. In einem existentiellen Spiel um ihr Selbstverständnis entwickeln sie Strategien und Haltungen, dem immer auch ein Ringen um Anerkennung und Liebe und Vergebung zugrunde liegt. René Madrid verstärkt mit seiner Musik einfühlsam die emotionale Zwangslage der Protagonisten, tritt eine musikalische Zeitreise an in die Nazizeit und verdichtet die Atmosphäre zu einem dunklen Schicksalsstrom.  

Der Kurzfilm von und mit Lisa Hofmann und Luzi Madrid Villanueva, der vorab gezeigt wird, geht der Frage nach: Was sehe ich von mir und wie viel?  

Fotos: Ulrich Dohle

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